# Gedenkorte für die Mauertoten: Wo Berlin an die Opfer erinnert

> Wo in Berlin an die Mauertoten erinnert wird: Fenster des Gedenkens, Weiße Kreuze, Gedenkstelen am Mauerweg und die Gedenkorte für Fechter, Litfin und Gueffroy.

Veröffentlicht am 27. September 2026. Webseite: https://victimsofthewall.com/de/artikel/gedenkorte-fuer-die-mauertoten/

Im Mittelpunkt des Gedenkens an die Todesopfer der Berliner Mauer steht die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße, der zentrale Erinnerungsort an die Teilung Berlins; dort zeigt das Fenster des Gedenkens die Porträts der Toten mit Namen und Lebensdaten. Darüber hinaus wird in der ganzen Stadt an die Mauertoten erinnert: mit den Weißen Kreuzen am Spreeufer beim Reichstagsgebäude, mit Gedenkstelen am Berliner Mauerweg und mit einzelnen Gedenkorten wie denen für [Peter Fechter](https://victimsofthewall.com/victims/fechter-peter/) in der Zimmerstraße, für [Günter Litfin](https://victimsofthewall.com/victims/litfin-guenter/) in einem ehemaligen Wachturm in der Kieler Straße und für [Chris Gueffroy](https://victimsofthewall.com/victims/gueffroy-chris/) am Britzer Zweigkanal.

Eine Ausstellung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zählte 2009 entlang der 160 Kilometer langen Mauer mehr als 100 Stellen, die an Opfer oder an besondere Ereignisse an der Mauer erinnerten. Dieser Überblick stellt einige der bekanntesten vor und sagt, was man vor einem Besuch wissen sollte. Öffnungszeiten ändern sich; vor dem Besuch lohnt ein Blick auf die Website der Stiftung Berliner Mauer.

## Die Gedenkstätte Berliner Mauer und das Fenster des Gedenkens

Die Gedenkstätte Berliner Mauer liegt auf beiden Seiten der Bernauer Straße. Auf dem ehemals Ost-Berliner Grenzstreifen befinden sich die Außenausstellung, das Fenster des Gedenkens, die Kapelle der Versöhnung und ein Denkmal, das an die geteilte Stadt und an die Opfer kommunistischer Gewaltherrschaft erinnert. Gegenüber, auf der früher West-Berliner Straßenseite, haben Besucherzentrum und Dokumentationszentrum ihren Platz; zum Dokumentationszentrum gehören ein Aussichtsturm und eine Dauerausstellung.

Dass an der Bernauer Straße ein langer Abschnitt der Grenzmauer erhalten blieb, ist nach Darstellung der Stiftung Berliner Mauer bürgerschaftlichem Engagement und einem Beschluss des Ost-Berliner Magistrats zu verdanken, der am 2. Oktober 1990, einen Tag vor der Wiedervereinigung, den Grenzabschnitt am Sophien-Friedhof unter Denkmalschutz stellte. Das Denkmal, für das 1994 ein Wettbewerb ausgelobt worden war, wurde am 13. August 1998 eingeweiht; das Dokumentationszentrum eröffnete am 9. November 1999, und im Jahr 2000 wurde die Kapelle der Versöhnung eingeweiht. Das Gesamtkonzept zur Erinnerung an die Berliner Mauer, 2006 vom Senat beschlossen, wies der Gedenkstätte an der Bernauer Straße schließlich die Rolle des zentralen Orts der Erinnerung an die Teilung der Stadt zu.

### Das Fenster des Gedenkens

Das Fenster des Gedenkens nennt Namen und Lebensdaten der Toten und zeigt ihre Porträts; so wird an jedes Todesopfer einzeln erinnert. Angehörige legen hier oft Blumen oder Steine nieder oder zünden eine Kerze an. Nicht von allen Opfern gibt es Fotos, und einige Nischen sind bewusst frei geblieben, weil in Zukunft möglicherweise weitere Todesopfer identifiziert werden.

Die acht im Dienst getöteten DDR-Grenzsoldaten sind im Fenster nicht zu sehen. Die Gremien der Stiftung Berliner Mauer diskutierten die Frage kontrovers und entschieden sich schließlich dagegen, sie aufzunehmen: Die Soldaten seien faktisch Helfer der Diktatur gewesen, als Wehrpflichtige oft gegen ihren Willen, und sollten deshalb nicht gleichrangig mit deren Opfern gewürdigt werden. Ihre Namen stehen auf einer Stele gegenüber dem Fenster. Ihre Geschichten erzählt der Artikel über die [getöteten Grenzsoldaten an der Berliner Mauer](https://victimsofthewall.com/de/artikel/getoetete-grenzsoldaten-an-der-berliner-mauer/).

In der Bernauer Straße selbst kamen sieben Menschen ums Leben, als sie die Grenzanlagen überwinden wollten, alle in den 1960er Jahren. Zeichen auf dem Gedenkstättengelände erzählen ihre Geschichte an den Orten, an denen sie geschah. Eine von ihnen war [Ida Siekmann](https://victimsofthewall.com/victims/siekmann-ida/), die am 22. August 1961 aus dem Fenster ihrer Wohnung in der Bernauer Straße 48 sprang; das Bezirksamt Wedding errichtete an der Stelle ein Denkmal für sie, an dem jahrzehntelang regelmäßig Gedenkveranstaltungen stattfanden.

In der Kapelle der Versöhnung finden an mehreren Tagen der Woche kurze Andachten zur Mittagszeit statt; bei jeder wird die Biografie eines der 140 Todesopfer gelesen. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Jedes Jahr finden in der Gedenkstätte außerdem die zentralen Gedenkveranstaltungen zum Mauerbau am 13. August und zum Mauerfall am 9. November statt.

### Besuch an der Bernauer Straße

- **Wo:** Erster Anlaufpunkt ist das Besucherzentrum, Bernauer Straße 119. Das Dokumentationszentrum liegt in der Bernauer Straße 111.
- **Anfahrt:** S-Bahn S1, S2, S25 und S26 bis Nordbahnhof.
- **Eintritt:** frei, für das Außengelände und die Ausstellungen.
- **Barrierefreiheit:** Die Außenausstellung erstreckt sich über 1,4 Kilometer entlang der Bernauer Straße und ist nach Angaben der Stiftung bedingt barrierefrei; Besucherzentrum und Dokumentationszentrum sind barrierefrei.
- **Öffnungszeiten:** Die Außenausstellung ist täglich zugänglich; Besucherzentrum und Dokumentationszentrum haben kürzere Öffnungszeiten und sind montags geschlossen. Aktuelle Zeiten stehen auf der [Besucherseite der Stiftung](https://www.stiftung-berliner-mauer.de/de/gedenkstaette-berliner-mauer/besuch/informationen).

## Die Weißen Kreuze am Reichstagsufer

Hinter dem Ostportal des Reichstagsgebäudes verliefen die Grenzanlagen der DDR: Das südliche Spreeufer gehörte zu West-Berlin, die Wasserfläche schon zu Ost-Berlin. Wo die vordere Grenzmauer auf das Ufer traf, richtete der private Berliner Bürger-Verein 1971, zum 10. Jahrestag des Mauerbaus, den Gedenkort „Weiße Kreuze“ ein.

Die Kreuze hatten zuvor dort gestanden, wo Flüchtlinge auf dem Weg nach West-Berlin verunglückt oder erschossen worden waren. Mit den Jahren konnte der Verein die weit verstreuten Kreuze nicht mehr betreuen; nach Darstellung der Stiftung Berliner Mauer wurden sie am Platz an der Spree zusammengeführt, während das Gesamtkonzept des Senats von 2006 festhält, sie seien zunächst hinter das Reichstagsgebäude und an die Bernauer Straße gebracht worden. Weil am Reichstagufer gebaut wurde, stand der Gedenkort eine Zeit lang an anderer Stelle; seit dem 17. Juni 2003 befindet sich die Installation mit sieben weißen Kreuzen wieder an der Spree. Auf den Kreuzen stehen unter anderen die Namen von [Günter Litfin](https://victimsofthewall.com/victims/litfin-guenter/), [Udo Düllick](https://victimsofthewall.com/victims/duellick-udo/), [Werner Probst](https://victimsofthewall.com/victims/probst-werner/) und [Chris Gueffroy](https://victimsofthewall.com/victims/gueffroy-chris/); gedacht wird auch der „unbekannten Opfer der Mauer“. Das Gesamtkonzept vermerkte zudem, dass der vorübergehende Gedenkort an der Ecke Ebert- und Scheidemannstraße nicht aufgelöst worden war, sodass dieselben Opfer damals an zwei Orten gewürdigt wurden.

Genannt wird dort auch [Marienetta Jirkowsky](https://victimsofthewall.com/victims/jirkowsky-marienetta/), die am 22. November 1980 erschossen wurde. Schon in den 1980er Jahren erinnerte auf West-Berliner Seite ein Kreuz an der Mauer beim Reichstagsgebäude an sie; seit 2003 ist es Teil des Gedenkorts „Weiße Kreuze“.

## Gedenkstelen am Berliner Mauerweg

2001 begann der Senat mit dem Projekt „Berliner Mauerweg“, den gesamten 160 Kilometer langen Verlauf der Mauer für Radfahrer und Fußgänger zu erschließen, mit Wegweisern, Luftbildkarten und Informationsstelen an historisch bedeutsamen Orten. Entlang des Weges erinnern Gedenkstelen an Orte, an denen Menschen ums Leben kamen.

Im August 2011 kündigte die brandenburgische Landesregierung ein Stelen-Projekt der Stiftung Berliner Mauer an: Geplant war, auf brandenburgischem Gebiet entlang des Mauerwegs 29 Stelen für 50 Todesopfer aufzustellen, jede so nah wie möglich am Ort des Todes; Brandenburg sagte dafür 150.000 Euro zu, Berlin 50.000 Euro. Die erste Stele wurde im August 2011, im Jahr des 50. Jahrestags des Mauerbaus, in Teltow am Teltowkanal enthüllt; in der Nähe waren [Peter Mädler](https://victimsofthewall.com/victims/maedler-peter/) 1963 und [Karl-Heinz Kube](https://victimsofthewall.com/victims/kube-karl-heinz/) 1966 auf der Flucht erschossen worden. Nach Peter Mädlers Biografie treffen sich an den Stelen für die beiden an der Knesebeckbrücke jedes Jahr am 13. August Stadtverordnete, Beschäftigte der Stadtverwaltung, Angehörige und Freunde und legen Kränze und Blumen nieder.

Von weiteren Stelen berichten die Biografien der Todesopfer: Ende 2006 wurde in der Florastraße, nahe dem Ort ihres Fluchtversuchs, eine Gedenkstele für Marienetta Jirkowsky errichtet, und 2012 wurde am Erdmann-Graeser-Weg in Zehlendorf, nicht weit von der Absturzstelle seines Ballons, eine Erinnerungsstele für [Winfried Freudenberg](https://victimsofthewall.com/victims/freudenberg-winfried/) eingeweiht, den seine Biografie das letzte Todesopfer der Mauer in Berlin nennt.

## Der Gedenkort für Peter Fechter in der Zimmerstraße

In der Zimmerstraße in Berlin-Mitte, 200 Meter vom früheren Checkpoint Charlie, steht eine 2,60 Meter hohe Stahlsäule für [Peter Fechter](https://victimsofthewall.com/victims/fechter-peter/). Der 18-Jährige wurde am 17. August 1962 beschossen, als er mit einem Arbeitskollegen über die Mauer fliehen wollte, und lag 50 Minuten lang schwer verletzt am Fuß der Mauer, ohne dass ihm geholfen wurde. Die Inschrift lautet „Peter Fechter 1944 – 1962 …er wollte nur die Freiheit“; eine Granitplatte vor der Säule kennzeichnet die Stelle, an der er lag.

Einen Gedenkort gibt es hier seit seinem Todestag, als er während einer spontanen Protestdemonstration entstand. [Dieter Beilig](https://victimsofthewall.com/victims/beilig-dieter/), ein West-Berliner Aktivist gegen die Mauer, der 1971 selbst in der Nähe des Brandenburger Tors in Ost-Berlin festgenommen und erschossen wurde, stellte bei den Protesten nach Fechters Tod ein Holzkreuz auf, möglichst dicht an der Mauer. Später trat an seine Stelle ein anderes Holzkreuz. 1998 schrieb der Axel Springer Verlag einen Wettbewerb zur Neugestaltung aus, und am 13. August 1999 ersetzte die Säule des Berliner Bildhauers Karl Biedermann das Holzkreuz. Jedes Jahr versammeln sich hier Menschen, um der Maueropfer zu gedenken.

## Die Gedenkstätte Günter Litfin in der Kieler Straße

[Günter Litfin](https://victimsofthewall.com/victims/litfin-guenter/) wurde am 24. August 1961 erschossen; nach seiner Biografie wurde an diesem Tag zum ersten Mal sichtbar, welche tödlichen Folgen das neue Grenzregime hatte. Seine Gedenkstätte befindet sich in einem ehemaligen Grenzwachturm am Kieler Eck am Spandauer Schifffahrtskanal. Sein jüngerer Bruder Jürgen Litfin (1940–2018) erfuhr 2001 durch Zufall von dem Turm. Dass der Turm trotz der Neubauten ringsum stehen blieb und 2003 zum Baudenkmal erklärt wurde, ist seinem Einsatz zu verdanken; im Inneren richtete er die Ausstellung „Von Günter Litfin bis Chris Gueffroy“ ein. Eröffnet wurde die Gedenkstätte an Günter Litfins Todestag, dem 24. August 2003; seit 2017 gehört sie offiziell zur Stiftung Berliner Mauer.

Ein Gedenkstein, der 1962 für ihn aufgestellt wurde und später an der Sandkrugbrücke stand, wurde 2015 an den Ort versetzt, an dem Günter Litfin getötet wurde. Im Jahr 2000 wurde in Weißensee, wo die Familie gewohnt hatte, eine Straße nach ihm benannt.

### Besuch der Gedenkstätte Günter Litfin

- **Wo:** Kieler Straße 2, 10115 Berlin.
- **Anfahrt:** U6 bis Schwartzkopffstraße oder Tram M5, M8 und M10 bis Invalidenpark.
- **Eintritt:** frei.
- **Öffnungszeiten:** regulär nur an Wochenenden in der Sommersaison (2026 vom 1. Mai bis 5. Oktober), dazu an einzelnen Sonderterminen, 2026 etwa am 9. November. Aktuelle Termine und Zeiten stehen auf der [Besucherseite der Stiftung](https://www.stiftung-berliner-mauer.de/de/gedenkstaette-guenter-litfin/besuch/informationen).
- **Barrierefreiheit:** Der Turm ist nicht barrierefrei, im Inneren gibt es eine steile Treppe. Kinder unter 8 Jahren sind nicht zugelassen, eine Toilette gibt es nicht.

## Das Denkmal für Chris Gueffroy am Britzer Zweigkanal

[Chris Gueffroy](https://victimsofthewall.com/victims/gueffroy-chris/) wurde am 5. Februar 1989 an den Sperranlagen vor dem Britzer Zweigkanal erschossen, der die Grenze zum West-Berliner Bezirk Neukölln bildete. Die Schüsse auf ihn und seinen Freund waren nach seiner Biografie die letzten Todesschüsse an der Berliner Mauer. Am Tag seiner Beerdigung, dem 23. Februar 1989, wurde auf West-Berliner Seite in Neukölln ein Mahnkreuz für ihn errichtet.

Am 21. Juni 2003, seinem 35. Geburtstag, wurde am Ort seines Fluchtversuchs, im Verlauf des Berliner Mauerwegs, im Beisein von Familie und Freunden eine Gedenkstele aufgestellt. Den Auftrag hatte die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur erteilt; entworfen hat die Stele wie die Säule für Peter Fechter Karl Biedermann, und ihre Gestaltung lehnt sich bewusst an diese an. Die Inschrift nennt ihn den letzten Flüchtling, der beim Versuch, die DDR-Grenzanlagen zu überwinden, erschossen wurde. Die Stele steht am Ufer des Britzer Zweigkanals an der Chris-Gueffroy-Allee in Treptow; so heißt die frühere Britzer Allee zwischen Treptow und Neukölln seit dem 13. August 2010. Wie die Schützen später vor Gericht standen, erklärt der Artikel über die [Mauerschützenprozesse](https://victimsofthewall.com/de/artikel/mauerschuetzenprozesse/); seine Geschichte und die anderer später Todesopfer erzählt der Artikel über die [letzten Todesopfer der Berliner Mauer](https://victimsofthewall.com/de/artikel/letzte-todesopfer-der-berliner-mauer/).

## Weitere Orte der Erinnerung

An viele Todesopfer erinnern außerdem kleinere Tafeln, Steine und Kreuze nahe dem Ort ihres Todes. Nach ihren Biografien erinnert eine Gedenktafel an der Heidelberger Straße an [Heinz Jercha](https://victimsofthewall.com/victims/jercha-heinz/); für [Roland Hoff](https://victimsofthewall.com/victims/hoff-roland/), dessen Namen man im Westen damals nicht kannte, wurde ein Jahr nach seinem Tod am West-Berliner Ufer des Teltowkanals in Lichterfelde ein Gedenkstein enthüllt, der dem unbekannten Toten galt und noch heute vorhanden ist; und in der Wittelsbacher Straße in Lichtenrade steht seit Jahrzehnten ein Gedenkkreuz für [Horst Kullack](https://victimsofthewall.com/victims/kullack-horst/). Die Stiftung Berliner Mauer bietet eine Karte der Orte des Erinnerns im heutigen Stadtraum, und alle 140 Todesopfer sind in der [Liste der Todesopfer](https://victimsofthewall.com/victims/) aufgeführt.

Wer sehen möchte, was von der Mauer selbst erhalten ist, findet bei [Where Is the Wall](https://whereisthewall.com) erhaltene Mauersegmente in aller Welt.

## Fragen und Antworten

**Wo ist die zentrale Gedenkstätte für die Mauertoten?**

Die Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße ist der zentrale Erinnerungsort an die Teilung Berlins. Ihr Fenster des Gedenkens zeigt Porträts, Namen und Lebensdaten der Todesopfer; die acht im Dienst getöteten DDR-Grenzsoldaten sind gesondert auf einer Stele gegenüber genannt.

**Was sind die Weißen Kreuze in Berlin?**

Ein Gedenkort am Spreeufer beim Reichstagsgebäude, den der private Berliner Bürger-Verein 1971 einrichtete. Seit dem 17. Juni 2003 besteht er aus sieben weißen Kreuzen mit Namen von Todesopfern der Mauer; geehrt werden auch die unbekannten Opfer.

**Wo ist das Denkmal für Peter Fechter?**

In der Zimmerstraße in Berlin-Mitte, 200 Meter vom ehemaligen Checkpoint Charlie entfernt. Dort erinnert eine Stahlsäule an ihn, die am 13. August 1999 eingeweiht wurde; eine Granitplatte davor kennzeichnet die Stelle, an der er nach den Schüssen vom 17. August 1962 lag.

**Kann man die Gedenkstätte Günter Litfin besuchen?**

Ja. Sie befindet sich in einem ehemaligen Grenzwachturm in der Kieler Straße 2 und gehört zur Stiftung Berliner Mauer. Der Eintritt ist frei, geöffnet ist aber regulär nur an Wochenenden in der Sommersaison, dazu an einzelnen Sonderterminen; die aktuellen Termine stehen auf der Besucherseite der Stiftung. Der Turm ist nicht barrierefrei, Kinder unter 8 Jahren sind nicht zugelassen.

**Werden die acht Grenzsoldaten im Fenster des Gedenkens genannt?**

Nein. Die Gremien der Stiftung Berliner Mauer entschieden, sie nicht in das Fenster des Gedenkens aufzunehmen. Ihre Namen stehen gesondert auf einer Stele gegenüber.

## Quellen

1. Stiftung Berliner Mauer: Die Gedenkstätte Berliner Mauer: https://www.stiftung-berliner-mauer.de/de/gedenkstaette-berliner-mauer/historischer-ort/die-gedenkstaette
2. Stiftung Berliner Mauer: Informationen zum Besuch (Gedenkstätte Berliner Mauer): https://www.stiftung-berliner-mauer.de/de/gedenkstaette-berliner-mauer/besuch/informationen
3. Digitaler Tourguide der Gedenkstätte Berliner Mauer: Fenster des Gedenkens: https://www.tourguide-gbm.de/de/node/5
4. Stiftung Berliner Mauer: Todesopfer an der Berliner Mauer: https://www.stiftung-berliner-mauer.de/de/themen/todesopfer-berliner-mauer
5. Stiftung Berliner Mauer: Gedenkort „Weiße Kreuze“: https://www.stiftung-berliner-mauer.de/de/node/1764
6. Chronik der Mauer: Der Gedenkort für Peter Fechter: https://www.chronik-der-mauer.de/grenze/184064/der-gedenkort-fuer-peter-fechter
7. Stiftung Berliner Mauer: Gedenkstätte Günter Litfin – Entstehungsgeschichte: https://www.stiftung-berliner-mauer.de/de/gedenkstaette-guenter-litfin/historischer-ort/entstehungsgeschichte
8. Stiftung Berliner Mauer: Informationen zum Besuch (Gedenkstätte Günter Litfin): https://www.stiftung-berliner-mauer.de/de/gedenkstaette-guenter-litfin/besuch/informationen
9. Gesamtkonzept zur Erinnerung an die Berliner Mauer (Senat von Berlin, 2006): https://www.stiftung-berliner-mauer.de/sites/default/files/media/standorte/sbm/allgemein/gesamtkonzept.pdf
10. Land Brandenburg, Pressemitteilung vom 8. August 2011: Platzeck und Wowereit enthüllen Erinnerungsstele: https://www.brandenburg.de/cms/detail.php/bb1.c.259711.de
11. Senatsverwaltung für Stadtentwicklung: Berliner Mauer – Orte der Erinnerung und des Gedenkens (Ausstellung, 2009): https://www.berlin.de/kunst-und-kultur-mitte/geschichte/erinnerungskultur/gedenktafel-datenbank/id-2519_die-mauer.pdf
12. Museen Treptow-Köpenick: Denkmal für Chris Gueffroy: https://www.berlin.de/museum-treptow-koepenick/gedenkorte/artikel.852674.php
13. Chronik der Mauer: Ida Siekmann: https://www.chronik-der-mauer.de/todesopfer/171438/siekmann-ida
14. Chronik der Mauer: Günter Litfin: https://www.chronik-der-mauer.de/todesopfer/171441/litfin-guenter
15. Chronik der Mauer: Chris Gueffroy: https://www.chronik-der-mauer.de/todesopfer/171315/gueffroy-chris
16. Chronik der Mauer: Marienetta Jirkowsky: https://www.chronik-der-mauer.de/todesopfer/171330/jirkowsky-marienetta
17. Chronik der Mauer: Peter Mädler: https://www.chronik-der-mauer.de/todesopfer/171406/maedler-peter
18. Chronik der Mauer: Winfried Freudenberg: https://www.chronik-der-mauer.de/todesopfer/171316/freudenberg-winfried
19. Chronik der Mauer: Dieter Beilig: https://www.chronik-der-mauer.de/todesopfer/171350/beilig-dieter
20. Chronik der Mauer: Heinz Jercha: https://www.chronik-der-mauer.de/todesopfer/171429/jercha-heinz
21. Chronik der Mauer: Roland Hoff: https://www.chronik-der-mauer.de/todesopfer/171444/hoff-roland
22. Chronik der Mauer: Horst Kullack: https://www.chronik-der-mauer.de/todesopfer/171347/kullack-horst

Zitiervorschlag: „Gedenkorte für die Mauertoten: Wo Berlin an die Opfer erinnert“, Todesopfer an der Berliner Mauer, Berlin Experiences. https://victimsofthewall.com/de/artikel/gedenkorte-fuer-die-mauertoten/
