Todesopfer an der Berliner Mauer

1961–1989

Mindestens 140 Menschen wurden zwischen 1961 und 1989 an der Berliner Mauer getötet oder kamen im Zusammenhang mit dem DDR-Grenzregime ums Leben. Diese Website erinnert an jeden Einzelnen von ihnen.

Ein Projekt von Berlin Experiences

A long rust-coloured steel wall with rows of small black-and-white portrait photographs stands on a lawn in warm, low sunlight; a grey section of the Berlin Wall is on the left and rusted steel rods on the right, with red-roofed houses behind.
The Window of Remembrance at the Berlin Wall Memorial, Bernauer Straße, Berlin, 2011 Photo: Inhiber, CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

Die Mauertoten

Die Zahl stammt aus dem gemeinsamen Forschungsprojekt der Gedenkstätte Berliner Mauer und des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam. Das Projekt hat insgesamt 576 Todes- und Verdachtsfälle erfasst und geprüft; die Porträts der 140 Todesopfer entsprechen dem Stand vom 9. August 2017. Darüber hinaus starben mindestens 251 Reisende aus Ost und West vor, während oder nach Kontrollen an Berliner Grenzübergängen; sie sind in den 140 nicht enthalten.

Frühere Listen nannten sehr unterschiedliche Zahlen, je nach Zählweise zwischen 78 und weit mehr als 200. Ziel des Projekts war es, die Zahl der Todesopfer zu ermitteln und die Lebensgeschichten und Todesumstände aller Mauertoten mit Quellen zu belegen.

Häufige Fragen

Ausführliche Artikel dazu, wie viele Menschen starben, wer sie waren und was danach geschah.

Quellen

Alle biografischen Angaben stammen aus dem Handbuch von Hans-Hermann Hertle und Maria Nooke (Hg.), Die Todesopfer an der Berliner Mauer 1961–1989. Ein biographisches Handbuch, im Auftrag des Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam und der Stiftung Berliner Mauer, veröffentlicht in der Chronik der Mauer. Jede Angabe auf dieser Website wurde in mehreren unabhängigen Durchgängen mit diesen Quellen abgeglichen. Fehler melden Sie bitte an info@berlinexperiences.com.